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Prompt Engineering: So erstellen Sie gute KI-Prompts mit Struktur und Beispielen

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2026/07/31

Prompt Engineering: Gute KI-Prompts erstellen und verbessern

Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist ein Prompt und was bedeutet Prompt Engineering?
  2. Was sollten Sie vor dem Schreiben eines Prompts festlegen?
  3. Wie schreibt man einen guten Prompt? Die 5-Elemente-Struktur
  4. Prompt-Template: Vorlage zum Erstellen eigener KI-Prompts
  5. Richtig prompten: Techniken für bessere Ergebnisse
  6. KI-Prompt-Beispiele für verschiedene Aufgaben
  7. Häufige Fehler beim Erstellen von Prompts
  8. Wie lässt sich ein Prompt verbessern und optimieren?
  9. Sie wissen nicht, wie Sie einen Prompt erstellen sollen? Nutzen Sie den GenApe Prompt-Assistenten

Ob Sie mit KI Texte verfassen, Bilder erstellen oder einen KI-Video-Generatornutzen – das Ergebnis hängt von der Qualität Ihrer Eingabe ab. Wer gute KI-Prompts schreibt, erhält präzise und direkt nutzbare Ergebnisse. Wer vage formuliert, bekommt häufig allgemeine Inhalte. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Prompt Engineering in der Praxis funktioniert: mit einer 5-Elemente-Struktur, einem wiederverwendbaren Prompt-Template, Beispielen für Text, Bild und Video sowie einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Optimierung.

Was ist ein Prompt und was bedeutet Prompt Engineering?

Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, lohnt es sich, die beiden Grundbegriffe kurz zu klären — sie werden oft durcheinandergebracht.

Was ist ein Prompt?

Ein Prompt ist der Text, den Sie in ein KI-Tool eingeben, um eine Reaktion auszulösen. Es kann eine Frage sein, eine Anweisung, ein zu überarbeitender Text oder eine Kombination aus allem. Kurz gesagt: Der Prompt ist das Briefing, das Sie der KI übergeben. Je präziser dieses Briefing, desto gezielter die Antwort.

Was ist Prompt Engineering?

Prompt Engineering bezeichnet die gezielte Gestaltung und Optimierung von Prompts, um aus einem KI-Modell das bestmögliche Ergebnis herauszuholen. Es ist kein reines Entwicklerthema — jeder, der regelmäßig mit KI arbeitet, betreibt in gewissem Maße Prompt Engineering, ob bewusst oder nicht.

Professionelles Prompt Engineering umfasst die Wahl der richtigen Technik (Zero-shot, Few-shot, Chain-of-Thought), die strukturierte Übergabe von Kontext und Daten sowie die iterative Verbesserung von Prompts auf Basis der Ergebnisse.

Warum beeinflusst der Prompt das Ergebnis der KI?

Sprachmodelle berechnen bei jeder Anfrage, welche Fortsetzung eines Textes am wahrscheinlichsten sinnvoll ist. Jedes Wort in Ihrem Prompt verändert diese Wahrscheinlichkeiten. Eine unpräzise Eingabe lässt dem Modell großen Interpretationsspielraum; eine strukturierte Eingabe führt die KI direkt zum gewünschten Ergebnis.

  • Schwacher Prompt: „Schreibe mir einen Text über Nachhaltigkeit."

  • Starker Prompt: „Du bist Redakteur eines B2B-Nachhaltigkeitsmagazins. Schreibe einen sachlichen Einleitungsabsatz von 100 Wörtern über CO₂-Bilanzierung für mittelständische Unternehmen. Ton: professionell, keine Floskeln."

Was sollten Sie vor dem Schreiben eines Prompts festlegen?

Vier Überlegungen im Vorfeld sparen mehrere Überarbeitungsrunden.

Welche Aufgabe soll die KI übernehmen?

Die Aufgabe ist das Herzstück jedes Prompts. Formulieren Sie sie mit einem eindeutigen Tätigkeitsverb: schreiben, zusammenfassen, übersetzen, analysieren, klassifizieren, vergleichen, korrigieren, entwickeln, strukturieren.

Vermeiden Sie offene Formulierungen wie „Hilf mir mit…" — diese zwingen die KI, selbst zu entscheiden, was Sie meinen.

Für wen ist das Ergebnis bestimmt?

Die Zielgruppe bestimmt Ton, Komplexität und Wortwahl. Das Ergebnis für einen Informatikstudenten unterscheidet sich stark vom Ergebnis für einen Geschäftsführer ohne technischen Hintergrund. Geben Sie an, wer den Text lesen wird: Fachpublikum oder Laien, Entscheidungsträger oder operative Teams.

Welche Informationen benötigt die KI?

Die KI weiß nur das, was Sie ihr mitteilen. Spezifische Daten, Fakten, Produktmerkmale, interne Dokumente oder Styleguide-Vorgaben muss die KI von Ihnen erhalten — sie kann sie nicht erraten. Fügen Sie deshalb Rohtexte, Kennzahlen oder Referenzbeispiele direkt in den Prompt ein.

Wie soll das Ergebnis aussehen?

Stellen Sie sich das ideale Ergebnis vor, bevor Sie den Prompt absenden. Welches Format soll es haben — Fließtext, Aufzählung, Tabelle, E-Mail mit Betreff, JSON-Datei? Wie lang soll es sein? Welchen Ton soll es haben? Wer diese Fragen beantwortet, bevor er tippt, spart sich mehrere Überarbeitungsrunden.

Wie schreibt man einen guten Prompt? Die 5-Elemente-Struktur

Die 5-Elemente-Struktur

Ein gut konstruierter Prompt setzt sich aus fünf Elementen zusammen. Nicht alle sind in jeder Situation zwingend erforderlich, aber je mehr Sie einbeziehen, desto präziser wird das Ergebnis.

Aufgabe: Formulieren Sie einen klaren Auftrag

Die Aufgabe steht immer am Anfang und sollte so konkret sein, dass kein Interpretationsspielraum bleibt. Verwenden Sie Aktivverben und machen Sie deutlich, was genau geliefert werden soll.

Beispiel schwach: „Mach etwas mit diesem Text." Beispiel stark: „Fasse diesen Bericht in drei Kernaussagen zusammen, je maximal zwei Sätze."

Kontext: Beschreiben Sie Ausgangslage und Ziel

Der Kontext hilft der KI zu verstehen, in welchem Rahmen sie arbeitet. Dazu gehört zum Beispiel die Branche, die Art des Unternehmens, der Anlass des Textes oder das übergeordnete Ziel. Sie können der KI auch eine Rolle zuweisen — das verbessert Ton und Fachtiefe spürbar.

Beispiel: „Du bist Senior-Texter einer deutschen Unternehmensberatung. Wir kommunizieren sachlich, direkt und ohne Marketingfloskeln."

Eingabedaten: Stellen Sie Inhalte und Referenzen bereit

Alles, was die KI als Grundlage verwenden soll, muss in den Prompt. Das können Rohtexte, Datenpunkte, URLs, Transkripte, Tabellen, Stichwortlisten oder Stilbeispiele sein. Ohne diese Daten arbeitet die KI mit Annahmen — und die treffen selten genau.

Markieren Sie Eingabedaten klar: „Hier ist der zu überarbeitende Text: [Text einfügen]"

Anforderungen: Definieren Sie Stil, Umfang und Grenzen

Anforderungen begrenzen und schärfen das Ergebnis. Sie können sich auf Länge (maximal 200 Wörter), Tonfall (nüchtern, ohne Adjektivhäufung), Sprache (kein Passiv, kurze Sätze), verbotene Inhalte (keine Konkurrenzmarken erwähnen) oder inhaltliche Schwerpunkte beziehen.

Ohne Anforderungen produziert die KI oft längere, allgemeinere Texte als nötig.

Ausgabeformat: Legen Sie Aufbau und Darstellungsform fest

Das Format des Outputs bestimmt, wie direkt Sie das Ergebnis weiterverarbeiten können. Geben Sie explizit an, was Sie erwarten:

FormatBeispielformulierung
Nummerierte Liste„Als nummerierte Liste mit 5 Punkten"
Tabelle„In einer Tabelle mit den Spalten X, Y und Z"
E-Mail„Als E-Mail mit Betreff, Anrede, Hauptteil und Grußformel"
Markdown„Im Markdown-Format mit H2- und H3-Überschriften"
JSON„Als JSON-Objekt mit den Feldern ‚titel', ‚beschreibung', ‚kategorie'"
Stichpunkte„Als Aufzählung ohne vollständige Sätze"

Prompt-Template: Vorlage zum Erstellen eigener KI-Prompts

Ein wiederverwendbares Template hilft Ihnen, die 5-Elemente-Struktur schnell auf neue Aufgaben anzuwenden — ohne jedes Mal von vorne anzufangen.

Universelle Prompt-Vorlage

Nicht jedes Feld muss für jede Aufgabe ausgefüllt werden. Für einfache Aufgaben reichen Aufgabe + Anforderungen + Ausgabeformat. Für komplexe oder sensible Inhalte sollten Sie alle Felder befüllen.

Beispiel: Einen unklaren Prompt mit der Vorlage verbessern

Vor der Vorlage: „Schreib mir was für LinkedIn."

Mit der Vorlage:

Wann sollte das Prompt-Template angepasst werden?

Das Template ist ein Ausgangspunkt, kein starres Regelwerk. Bei wiederkehrenden Aufgaben können Sie Felder wie Rolle, Ton und Format als Standardwerte vorbelegen und nur die aufgabenspezifischen Felder variieren. Bei sehr kurzen Aufgaben — etwa einer schnellen Übersetzung — genügt ein einzeiliger Prompt ohne Struktur.

Richtig prompten: Techniken für bessere Ergebnisse

Neben der Grundstruktur gibt es bewährte Techniken, die die Qualität des Outputs deutlich verbessern.

Der KI eine passende Rolle geben

Wenn Sie der KI am Anfang des Prompts eine konkrete Rolle zuweisen, beeinflusst das Fachtiefe, Ton und Perspektive der Antwort erheblich. Die Rolle sollte zur Aufgabe passen und so spezifisch wie möglich formuliert sein.

Generische Rolle: „Du bist Experte." Präzise Rolle: „Du bist erfahrene Lektorin eines deutschen Fachverlags für Wirtschaftsliteratur."

Beispiele für das gewünschte Ergebnis bereitstellen

Beim Few-shot Prompting fügen Sie ein oder zwei Beispiele in den Prompt ein, die das gewünschte Format und den Stil zeigen. Die KI leitet daraus das Muster ab und wendet es auf neue Inhalte an.

Beispiel für Produktbeschreibungen:

Beschreibung: [hier kommt die neue Beschreibung]

Die KI übernimmt Kürze, Satzstruktur und den nüchternen Ton aus dem Beispiel.

Komplexe Aufgaben in einzelne Schritte aufteilen

Beim Prompt Chaining wird eine umfangreiche Aufgabe in mehrere sequentielle Prompts aufgeteilt. Das Ergebnis jedes Schritts wird als Eingabe für den nächsten verwendet. Diese Technik verhindert oberflächliche Antworten bei komplexen Vorhaben.

Beispiel für die Erstellung eines Whitepapers:

  1. „Generiere fünf mögliche Themenwinkel für ein Whitepaper über KI im Personalwesen."

  2. „Erstelle für Winkel 3 eine detaillierte Gliederung mit vier Kapiteln."

  3. „Schreibe Kapitel 1 der folgenden Gliederung aus: [Gliederung einfügen]"

  4. „Überarbeite die Einleitung so, dass sie mit einer konkreten Herausforderung aus dem HR-Alltag beginnt."

Rückfragen und schrittweise Verbesserungen nutzen

Wenn Sie wissen, dass Ihr Prompt unvollständig ist, können Sie die KI explizit auffordern, fehlende Informationen zu erfragen, bevor sie mit der Aufgabe beginnt.

Prompt: „Ich möchte, dass du mir eine Pressemitteilung schreibst. Stelle mir zuerst alle Fragen, die du brauchst, um eine präzise Mitteilung zu verfassen. Beginne erst dann mit dem Schreiben, wenn ich alle Fragen beantwortet habe."

Unerwünschte Inhalte und Ergebnisse ausschließen

Negative Anforderungen — was die KI nicht tun soll — sind genauso wirksam wie positive. Sie verhindern typische Probleme wie übertriebene Werbesprache, zu lange Texte, Floskeln oder inhaltliche Abschweifungen.

Formulierungsbeispiele für Ausschlüsse:

  • „Keine Superlative oder Werbefloskeln wie ‚revolutionär' oder ‚einzigartig'"

  • „Verzichte auf Passivkonstruktionen"

  • „Kein Fachjargon, der nicht im Text erklärt wird"

KI-Prompt-Beispiele für verschiedene Aufgaben

KI-Prompt-Beispiele für verschiedene Aufgaben

Die folgenden Beispiele zeigen, wie die 5-Elemente-Struktur in verschiedenen Anwendungsfällen konkret aussieht.

Prompt zum Schreiben und Überarbeiten von Texten

Aufgabe: Blogartikel-Einleitung schreiben

Prompt zum Zusammenfassen von Informationen

Prompt zum Entwickeln von Ideen und Konzepten

Prompt zum Erstellen von Bildern

KI-Bildgeneratoren wie DALL-E, Midjourney oder Adobe Firefly reagieren besonders gut auf Prompts, die Motiv, Stil, Lichtsituation und Bildformat klar beschreiben.

Strukturformel für Bild-Prompts:

Schwacher Bild-Prompt: „Ein Foto von einem Büro."

Starker Bild-Prompt: „Fotorealistische Aufnahme eines modernen Großraumbüros in einem Berliner Altbau, natürliches Morgenlicht durch hohe Fenster, Stil: Editorial-Fotografie, ruhige und fokussierte Stimmung, wenige Personen im Hintergrund, 16:9-Format."

Weitere nützliche Stilangaben für Bild-Prompts: „Draufsicht", „Makroaufnahme", „isometrische Darstellung", „Aquarell-Stil", „minimalistische Illustration", „dunkles Farbschema", „Bokeh-Effekt".

Prompt zum Generieren von Videos

KI-Videogeneratoren wie Sora, Veo oder Runway benötigen besonders präzise Angaben zu Bewegung, Kameraführung und zeitlichem Verlauf — statische Beschreibungen reichen nicht aus.

Strukturformel für Video-Prompts:

Schwacher Video-Prompt: „Eine Frau spaziert durch die Stadt."

Starker Video-Prompt: „Eine Frau Anfang 30 in hellblauem Mantel überquert langsam eine belebte Berliner Kreuzung bei Nacht. Kamera: leichte Verfolgungsbewegung von hinten, dann Schwenk auf ihr Gesicht. Bokeh-Lichtreflexe der Ampeln im Hintergrund. Stil: cinematisch, Farbpalette desaturiert mit warmem Gelb. Stimmung: nachdenklich, ruhig. Dauer: ca. 8 Sekunden."

Wichtige Begriffe für präzise Video-Prompts: „Zoom-In / Zoom-Out", „statische Kamera", „Dolly-Shot", „Zeitlupe", „Überblende", „Vogelperspektive", „erste Person".

Häufige Fehler beim Erstellen von Prompts

Auch mit guter Absicht entstehen typische Fehler, die das Ergebnis absehbar schwächen.

Die Aufgabe ist zu allgemein formuliert

„Schreibe einen Marketingtext" gibt der KI zu wenig Richtung. Sie weiß nicht, für welches Produkt, welche Zielgruppe, welchen Kanal und welchen Ton. Je breiter die Aufgabe, desto generischer das Ergebnis. Fügen Sie immer eine konkrete Einschränkung hinzu: Produkt, Kanal, Länge, Zielgruppe.

Wichtiger Kontext fehlt

KI-Modelle haben keinen Zugriff auf Ihr Unternehmen, Ihre Branche oder Ihre internen Abläufe. Was für Sie selbstverständlich ist — Zielgruppe, Tonfall, Markenstimme — muss explizit mitgeteilt werden. Fehlender Kontext ist der häufigste Grund für Ergebnisse, die inhaltlich zwar richtig, aber nicht passend sind.

Anforderungen widersprechen sich

Ein Prompt, der gleichzeitig „kurz und erschöpfend", „sachlich und unterhaltsam" oder „für Laien verständlich und fachlich tiefgehend" sein soll, zwingt die KI zur Auswahl. Sie wählt dann oft einen Mittelweg, der keine der Anforderungen wirklich erfüllt. Klären Sie Widersprüche im Vorfeld: Was hat Priorität? Oder: Wie sollen beide Anforderungen kombiniert werden?

Das gewünschte Ausgabeformat ist nicht definiert

Ohne Formatvorgabe produziert die KI meist Fließtext in mittlerer Länge — unabhängig davon, ob Sie eine Checkliste, ein JSON-Objekt oder eine E-Mail benötigen. Wenige Wörter am Ende des Prompts reichen, um das Format zu fixieren: „als Stichpunktliste", „in Tabellenform", „als E-Mail mit Betreff".

Das erste KI-Ergebnis wird ungeprüft übernommen

KI-Modelle können faktisch falsche Informationen mit hoher sprachlicher Sicherheit präsentieren — dieses Phänomen wird als Halluzination bezeichnet. Insbesondere bei Zahlen, Daten, Zitaten, rechtlichen Aussagen oder aktuellen Ereignissen ist eine eigenständige Überprüfung unerlässlich. Die KI ist ein Werkzeug zur Textgenerierung, kein verifiziertes Nachschlagewerk.

Wie lässt sich ein Prompt verbessern und optimieren?

Wenn das Ergebnis nicht überzeugt, lohnt es sich, die Ursache zu identifizieren — und nur den entsprechenden Bereich des Prompts anzupassen.

Das Ergebnis ist zu allgemein

Ursache: Der Prompt enthält zu wenig spezifische Vorgaben. Lösung: Fügen Sie eine konkrete Einschränkung hinzu — ein bestimmtes Szenario, ein Beispiel, eine Branche oder ein spezifisches Nutzenproblem, auf das sich die KI konzentrieren soll.

Wichtige Informationen fehlen

Ursache: Die KI hat Annahmen getroffen, weil Ihnen notwendige Daten fehlten. Lösung: Gehen Sie zurück zu Ihrer Aufgabe und prüfen Sie, welche konkreten Informationen das Ergebnis besser machen würden. Fügen Sie diese als Eingabedaten ein und starten Sie erneut.

Ton und Schreibstil passen nicht

Ursache: Die Anforderungen an Ton und Stil fehlen oder sind zu vage. Lösung: Beschreiben Sie den gewünschten Stil mit konkreten Adjektiven und Gegenbeispielen. Noch besser: Fügen Sie ein Referenzbeispiel ein — einen Text, der den gewünschten Stil bereits trifft.

Formulierungsbeispiele: „Kein Superlativ, keine Substantivierungen, aktive Verben bevorzugen" oder „Im Stil von [Beispieltext]".

Die KI hält sich nicht an das gewünschte Format

Ursache: Das Ausgabeformat wurde nicht explizit benannt oder ist im Prompt zu weit hinten platziert. Lösung: Stellen Sie das Formaterfordernis an den Anfang oder das Ende des Prompts und formulieren Sie es als klare Anweisung, nicht als Wunsch. „Gib die Antwort ausschließlich als JSON aus" ist wirksamer als „Es wäre schön, wenn du JSON verwendest."

Das Ergebnis enthält unklare oder falsche Angaben

Ursache: Die KI hat Informationen ergänzt, die Sie nicht bereitgestellt haben. Lösung: Weisen Sie die KI explizit an, keine Inhalte zu erfinden: „Verwende nur die Informationen, die ich dir bereitgestellt habe. Wenn etwas fehlt, kennzeichne es mit [INFORMATION FEHLT] statt es zu ergänzen." Überprüfen Sie Fakten, Zahlen und Zitate immer manuell.

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